‭Tiertherapie Eva Seng https://tiertherapie-seng.de Tierphysiotherapie - Tierosteopathie Mon, 21 Apr 2025 07:53:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 https://tiertherapie-seng.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-Logo500-1-32x32.png ‭Tiertherapie Eva Seng https://tiertherapie-seng.de 32 32 Klick & Katz – wieso Klickertraining so viel Spaß bringt https://tiertherapie-seng.de/2025/04/21/klick-katz-wieso-klickertraining-so-viel-spass-bringt/ https://tiertherapie-seng.de/2025/04/21/klick-katz-wieso-klickertraining-so-viel-spass-bringt/#comments Mon, 21 Apr 2025 07:28:19 +0000 https://tiertherapie-seng.de/?p=1466 Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Klickertraining?
  2. Warum überhaupt damit anfangen?
  3. Die Vorteile für dich und deine Katze im Überblick
  4. Wie du startest
  5. Deine Online‑Kurs‑Termine (Mai–Juni 2025)
  6. So meldest du dich an

1. Was ist Klickertraining?

Klickertraining ist eine Methode der positiven Verstärkung: Mit dem Klicker oder einem anderen unverkennbaren Signal, bestätigst du deiner Katze den exakten Moment, in dem sie etwas richtig gemacht hat. Untermalt wird das Ganze durch ein Leckerli oder ein kurzes Spiel – so lernt deine Samtpfote schnell und mit Spaß!

2.  Warum überhaupt damit anfangen?

Weil es ein echter Gamechanger im Alltag mit deiner Katze sein kann. Klickertraining ist keine Spielerei – es ist eine Möglichkeit, deiner Katze auf eine klare, liebevolle und strukturierte Weise etwas beizubringen.

Vielleicht denkst du:
„Ach, meine Katze ist doch kein Hund. Die macht eh nur, was sie will.“
Aber genau darin liegt die Magie: Klickertraining respektiert das Wesen deiner Katze – es bringt sie nicht dazu, sich zu unterwerfen, sondern ermutigt sie, mitzumachen, aus freien Stücken.

Viele unterschätzen, wie lernfreudig Katzen wirklich sind. Sie sind clever, neugierig, feinfühlig – wenn wir ihnen Raum geben, zeigen sie uns ihre ganze Persönlichkeit.

💡 Klickertraining ist keine Dressur – es ist ein Dialog.

Du wirst sehen:

  • Deine Katze blüht auf, wenn sie verstanden wird.
  • Sie wird selbstsicherer, entspannter und aufmerksamer.
  • Und du? Du wirst geduldiger, klarer – und wachst mit ihr zusammen.

Statt ständig „Nein!“ zu sagen, zeigst du deiner Katze, was du stattdessen möchtest – mit positiver Verstärkung statt Strenge. Du lenkst ihre Energie in die richtige Richtung und stärkst dabei euer Vertrauen zueinander.

Viele meiner Kunden sagen nach den ersten Trainingseinheiten:

„Ich hätte nie gedacht, wie viel meine Katze kann – sie ist plötzlich so motiviert und aufmerksam!“

Und genau darum geht es:
Klickertraining fördert nicht nur Gehorsam, sondern auch Selbstbewusstsein, Neugier, gemeinsame Freude und innige Bindung.

Gerade für Wohnungskatzen (aber auch für Freigänger) ist es ein toller Weg, sie mental und körperlich auszulasten – ganz ohne Druck, aber mit viel Spaß.

3. Die Vorteile für dich und deine Katze im Überblick

  • Mentale Auslastung: Durch abwechslungsreiche Übungen bleibt dein Stubentiger geistig fit.
  • Stressreduktion: Klare Signale und Wiederholungen schaffen Sicherheit, gerade bei ängstlichen Katzen.
  • Beziehungs-Booster: Gemeinsames Training vertieft Vertrauen und stärkt eure Bindung.
  • Selbstbewusstsein: Jeder Klick und jede Belohnung zeigt deiner Katze, dass sie etwas Großartiges geleistet hat.
  • Gesundheit & Bewegung: Spielerische Tricks wie ein „Dreh dich“ oder ein kleiner Hindernis-Parcours sorgen für mehr Aktivität und fördern die Fitness.
  • Alltags-Coaching: Unerwünschtes Verhalten (z. B. Möbelkratzen) lässt sich sanft umlenken.

4. Wie du startest

  1. Zum Kurs anmelden
  2. Klicker besorgen
  3. Absolute Lieblingsleckerli besorgen – und davon viele 😊
  4. Schritt für Schritt gemeinsam mit mir – und später im Alleingang –  neue Tricks aufbauen

5. Deine Online‑Kurs‑Termine (Mai–Juni 2025)

Erlebe meinen 4‑wöchigen Live‑Online‑Einsteigerkurs “Klick & Katz” in kleinen Gruppen (max. 5 Teilnehmer pro Termin) via Zoom. Gemeinsam bringen wir deine Katze spielerisch in Bestform!

  • Freitags, 18:00 Uhr
    16.05.2025 – 06.06.2025
  • Samstags, 10:00 Uhr
    17.05.2025 – 07.06.2025
  • Mittwochs, 18:30 Uhr
    28.05.2025 – 18.06.2025

Preis: 59 € pro Kurs (4 Termine)

6. So meldest du dich an

Du willst loslegen? Großartig!
Fülle einfach das Kontaktformular aus – ich melde mich dann bei dir mit allen weiteren Infos.

Ich freue mich auf dich und deine Katze.
Lasst uns gemeinsam klickern, wachsen und staunen. 🐾

P.S.: Auch wenn du denkst, deine Katze wäre zu alt, zu eigen oder zu gemütlich – probier’s aus. Viele der schönsten Erfolgsgeschichten beginnen genau mit diesem Zweifel

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FORL: Eine unterschätzte Zahnkrankheit bei Katzen https://tiertherapie-seng.de/2025/03/05/forl-eine-unterschaetzte-zahnkrankheit-bei-katzen/ https://tiertherapie-seng.de/2025/03/05/forl-eine-unterschaetzte-zahnkrankheit-bei-katzen/#comments Wed, 05 Mar 2025 18:41:41 +0000 https://tiertherapie-seng.de/?p=1403 Wenn du eine Katze als Haustier hast, ist dir vielleicht schon einmal aufgefallen, dass Katzen besonders sensibel auf Zahnprobleme reagieren können. Eine dieser oft übersehenen und dennoch äußerst schmerzhaften Erkrankungen bei Katzen ist die Feline Odontoklastische Resorptive Läsion. Diese Erkrankung ist bei Katzen weit verbreitet, aber vielen Katzenhaltern ist sie nicht bekannt. Im Folgenden möchte ich dir erklären, was FORL ist, wie du sie erkennst, und was du tun kannst, um deine Katze davor zu schützen.

Was ist FORL?

FORL ist eine fortschreitende Zahnkrankheit, bei der es zu schmerzhaften Zerstörungen des Zahnschmelzes und des Zahns selbst kommt. Der umgangssprachliche Name „Katzenkaries“ ist irreführend, denn die Krankheit hat mit Kariesbakterien nichts zu tun. Bei FORL wird gesundes Zahnmaterial durch körpereigene Zellen, die sogenannten Odontoklasten, abgebaut. Diese Zellen sind normalerweise für die natürliche Beseitigung der Zahnwurzeln von Milchzähnen beim Zahnwechsel vom Milchgebiss zum bleibenden Gebiss verantwortlich. Bei FORL zersetzen diese Odontoklasten fälschlicherweise die Zahnsubstanz der bleibenden Zähne an Zahnhälsen und -wurzeln unterhalb des Zahnfleischsaums und lösen sie so quasi von unten auf. Die Krankheit schreitet dann nach und nach bis zur Zahnkrone fort.

In vielen Fällen ist die betroffene Katze zunächst asymptomatisch, was bedeutet, dass es nur selten sofortige Hinweise auf das Problem gibt.

Mittlerweile leiden auch immer mehr Hunde unter diesem Krankheitsbild, so kann es sein, dass dein Tierarzt nicht die Bezeichnung FORL (F=felin=Katze) benutzt, sondern von resorptiven Läsionen spricht.

Symptome von FORL

Die Symptome von FORL sind manchmal subtil, und viele Katzen zeigen nicht sofort Schmerzen. Dennoch gibt es einige häufige Anzeichen, auf die du achten solltest:

  1. Zahnfleischentzündungen: Wenn du das Zahnfleisch deiner Katze anschaust, könnte es gerötet oder geschwollen sein, besonders in der Nähe der betroffenen Zähne.
  2. Schwierigkeiten beim Kauen: Katzen mit FORL können beim Fressen zögerlicher werden oder ihre Nahrung nur noch auf einer Seite des Mundes kauen.
  3. Speichelfluss und Mundgeruch: Ein ständiger Speichelfluss sowie unangenehmer Mundgeruch können Anzeichen einer Zahnkrankheit wie FORL sein.
  4. Änderung des Fressverhaltens: Einige Katzen fressen weniger oder meiden feste Nahrung, weil sie Schmerzen beim Kauen haben. Manche meiden aber auch Nassfutter und bevorzugen Trockenfutter, weil sich das Nassfutter besonders gut auf die schmerzhaften Stellen legt und somit als unangenehm empfunden wird. Manche Katzen schleichen trotz offensichtlich großem Hunger um ihren Napf.
  5. Offene Wunden oder beschädigte Zähne: In fortgeschrittenen Stadien können die Zähne sichtbar beschädigt oder sogar abgebrochen sein. Manche Katzen zeigen „Vampirzähne“, d.h. ihre Eckzähne ragen gut sichtbar ein auch aus dem geschlossenen Maul hervor.
  6. Schiefhaltung des Kopfes oder häufiges Kopfschütteln oder Lippenlecken

Ursachen und Risikofaktoren

Die genaue Ursache von FORL ist noch nicht vollständig geklärt, vermutet werden zum einen eine Störung des Calciumgehaltes oder eine Viruserkrankung, auch eine Autoimmunerkrankung steht zur Diskussion. Aber es gibt einige bekannte Risikofaktoren, die das Auftreten der Krankheit begünstigen können:

  • Alter: Ältere Katzen sind häufiger betroffen. Studien haben gezeigt, dass etwa 50 % der Katzen über 5 Jahre FORL-Symptome entwickeln können. Aber auch junge Katzen können schon betroffen sein. 
  • Rasse: Bestimmte Rassen, wie z.B. Siamkatzen und Perser, sind genetisch anfälliger für diese Erkrankung.
  • Ernährung: eine nicht artgerechte und somit unausgewogene Ernährung mit minderwertigem Nass- und/oder Trockenfutter
  • Genetik: Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte genetische Prädispositionen das Risiko erhöhen können.

Diagnose von FORL

Wenn du den Verdacht hast, dass deine Katze an FORL leidet, ist es wichtig, einen speziellen Zahnarzt für Kleintiere aufzusuchen. Dieser Zahnarzt wird in der Regel eine gründliche Zahnuntersuchung durchführen und möglicherweise spezielle intraorale Röntgenaufnahmen in Narkose anfertigen, um die genaue Ausdehnung der Läsionen zu bestimmen. Dies ist wichtig, weil FORL nicht immer oberflächlich sichtbar ist und häufig tief im Zahninneren zu finden ist.

Behandlung von FORL

Die Behandlung von FORL hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Da FORL bis heute nicht heilbar ist, bleibt oftmals nur das Entfernen der betroffenen, um Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen. Der Zahnarzt wird möglicherweise eine komplette Zahnextraktion vornehmen, wenn die Zähne stark beschädigt sind. Keine Angst, deine Katze kommt gut mit wenigen oder gar ganz ohne Zähne zurecht, da sie als Raubtiere ihre Nahrung ohnehin nicht so gründlich kauen wie Pflanzenfresser mit ihren Mahlzähnen.

In milden Fällen, bei denen die Läsionen nur minimal ausgeprägt sind, kann eine Zahnbehandlung helfen, die Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten zu verlangsamen. Diese Verfahren beinhalten oft das Glätten oder Versiegeln der betroffenen Zahnoberflächen.

Vorbeugung von FORL

Leider gibt es keine garantierte Methode, um FORL vollständig zu verhindern, aber es gibt einige Maßnahmen, die helfen können, das Risiko zu verringern:

  1. Regelmäßige Zahnpflege: Das regelmäßige Zähneputzen deiner Katze kann dabei helfen, Zahnbelag zu entfernen und die Zähne gesund zu halten. Es gibt spezielle Zahnbürsten und Zahnpasta für Katzen, die für den Heimgebrauch geeignet sind.
  2. Matatabi-Holz: Du kannst deiner Katze immer mal wieder ein Stück Matatabi-Holz anbieten zum Kauen. Dadurch kann sich noch nicht hartnäckiger Zahnbelag durchaus lösen. Die meisten Katzen stehen auf dieses Holz, da es für sie unwiderstehlich duftet. Alternativ kannst du deinen Katzen auch ein Stück rohes Rindfleisch geben, was sie ordentlich kauen müssen, oder z.B. getrocknete Sprotten.
  3. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen: Eine regelmäßige Kontrolle (mind. 1x jährlich) der Zähne und des Zahnfleisches durch den Tierarzt ist wichtig, um FORL frühzeitig zu erkennen.

Fazit

FORL ist eine ernstzunehmende Zahnerkrankung bei Katzen, die sowohl schmerzhaft als auch potenziell schwerwiegende Folgen für das Wohlbefinden deiner Katze haben kann. Die Krankheit kann schwer zu erkennen sein, insbesondere in den frühen Stadien, aber durch regelmäßige Zahnkontrollen beim Tierarzt und die richtige Zahnpflege kannst du deiner Katze helfen, ein schmerzfreies Leben zu führen. Wenn du bei deiner Katze Anzeichen von Zahnproblemen bemerkst, zögere nicht, einen Tierarzt aufzusuchen, um eine Diagnose und gegebenenfalls eine Behandlung zu erhalten.

Die Zähne deiner Katze sind genauso wichtig wie deine eigenen Zähne, und es liegt in deiner Verantwortung, sicherzustellen, dass diese gesund bleiben!

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Warum Physiotherapie auch für Katzen wichtig ist https://tiertherapie-seng.de/2025/02/04/warum-physiotherapie-auch-fuer-katzen-wichtig-ist/ Tue, 04 Feb 2025 17:10:32 +0000 https://tiertherapie-seng.de/?p=1346 Katzen sind bekannt für ihre Selbstständigkeit und ihre Unabhängigkeit. Sie versorgen sich gut selbst und sind Meister darin, Probleme und Schmerzen zu verbergen. Doch wie bei uns Menschen können auch Katzen von gesundheitlichen Problemen betroffen sein, die ihre Bewegungsfähigkeit einschränken und somit ihre Lebensqualität beeinträchtigen. In solchen Fällen kann Physiotherapie eine entscheidende Rolle dabei spielen, ihre Genesung zu unterstützen und ihre Mobilität zu verbessern. In diesem Blogbeitrag erfahrt Ihr, warum Physiotherapie auch für Katzen wichtig ist und wie sie helfen kann.

1. Verletzungen und post-operative Rehabilitation

Katzen sind sehr agil, springen z.B. auf hohe Möbelstücke (und somit auch wieder runter) oder rennen hinter unsichtbaren Monstern durch die Wohnung. Doch Unfälle oder Verletzungen, wie zum Beispiel Zerrungen, Verstauchungen oder Knochenbrüche, machen manchmal auch vor unseren biegsamen Wegbegleitern nicht Halt. Besonders nach einer Operation ist eine physiotherapeutische Behandlung hilfreich, um den Heilungsprozess zu beschleunigen, die Muskulatur zu stärken und Beweglichkeit zurückzugewinnen. Hier solltest du auch nicht zu lange zögern, mit der Physiotherapie zu beginnen. Am besten machst du deinen Termin beim Physiotherapeuten direkt aus, wenn du den OP-Termin weißt, denn unsere Terminkalender sind in der Regel gut gefüllt.
Eine der leider bekanntesten Verletzungen bei Katzen ist das sogenannte Kippfenstersyndrom, das in verschiedenen Schweregraden auftreten kann. Die Schwere der Verletzungen hängt davon ab, wie schnell die Katze aus der gefährlichen Lage befreit werden kann und wie tief sie bereits in den Spalt des gekippten Fensters geraten ist. Mögliche Folgen reichen von Lähmungen der Hinterhand und Inkontinenz bis hin zu schweren Verletzungen der inneren Organe (in schlimmeren Fällen führt dieses Eingeklemmt werden sogar zum Tod der Katze). Bei dieser Verletzung ist die Physiotherapie unerlässlich als begleitende Maßnahme zur tierärztlichen Versorgung.
Allgemein kann durch gezielte Übungen und spezielle Techniken die betroffene Körperregion schneller wieder in ihren normalen Funktionszustand zurückkehren. Physiotherapie kann auch helfen, narbenbedingte Verklebungen zu lösen und dadurch entstandene Schmerzen zu lindern. Hier kann man bereits direkt nach dem Fädenziehen eventuellen Problemen entgegenwirken.

2. Arthrose und Gelenkprobleme

Ältere Katzen sind besonders anfällig für degenerative Erkrankungen wie Arthrose. Diese Erkrankung verursacht Schmerzen, Steifheit und eine eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke. Oftmals bemerkt der Besitzer, dass die Katze weniger aktiv ist, sich langsamer bewegt oder Schwierigkeiten beim Klettern hat. Aber auch schon in jungen Jahren kann, z.B. durch Fehlbildungen oder Fehlhaltungen und dadurch Fehlbelastungen in den Gelenken, Arthrose entstehen. Sie ist leider keine rein altersbedingte Erkrankung.
Hier kann Physiotherapie dabei helfen, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten oder zu verbessern, Schmerzen zu lindern und die Muskulatur zu stärken, um die Gelenke besser zu (unter)stützen. Massagen, Dehnübungen und passive Bewegungsübungen sind nur einige der Techniken, die hierbei angewendet werden.

3. Präventive Maßnahmen für junge und gesunde Katzen

Auch gesunde Katzen können von physiotherapeutischen Maßnahmen profitieren. Durch präventive Maßnahmen kann die Muskulatur gestärkt und die Beweglichkeit gefördert werden. Zudem kann sie helfen, Haltungsprobleme zu erkennen und frühzeitig zu korrigieren, bevor sie zu größeren gesundheitlichen Problemen führen.

4. Schmerzlinderung und Stressabbau

Wie anfangs erwähnt, sind Katzen Meister darin, Schmerzen zu verbergen. Oft zeigen sie erst dann Anzeichen von Beschwerden, wenn die Situation schon fortgeschritten ist. Physiotherapie kann dabei helfen, chronische Schmerzen, die durch verschiedene Ursachen wie Gelenkprobleme, Muskelverspannungen oder Nervenschäden entstehen, zu lindern.
Durch Techniken wie Wärmebehandlungen, Massagen und gezielte Mobilisation wird nicht nur die Muskulatur entspannt, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden gefördert. Physiotherapie hat oft auch einen beruhigenden Effekt, der Stress abbauen und zu einer besseren mentalen Gesundheit der Katze beitragen kann.
Hast du Fragen, wie du einer Katze ansiehst, dass sie Schmerzen hat? Schreib mir, und wir können uns das gerne zusammen anschauen.

5. Förderung der Lebensqualität

Für Katzen, die unter chronischen Erkrankungen oder Einschränkungen leiden, kann Physiotherapie den wesentlichen Unterschied machen. Sie hilft nicht nur dabei, die körperliche Gesundheit zu verbessern, sondern trägt auch zur allgemeinen Lebensqualität bei. Katzen, die wieder leichter laufen, springen oder sich bewegen können, sind aktiver, glücklicher und fühlen sich insgesamt wohler. Und das macht auch uns als Besitzer glücklich, wenn wir sehen, dass es unseren Katzen so richtig gut geht.

Fazit

Die Physiotherapie für Katzen ist ein wertvolles Hilfsmittel, um eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen zu behandeln und vorzubeugen. Sie kann die Genesung nach Verletzungen und Operationen unterstützen, bei Gelenkproblemen wie Arthrose helfen und sogar präventiv eingesetzt werden, um die Beweglichkeit und das Wohlbefinden der Katze zu erhalten. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Katze sich schwerfällig bewegt, Schmerzen zeigt oder nicht mehr so aktiv ist wie früher, könnte eine physiotherapeutische Behandlung der Schlüssel zu einer besseren Lebensqualität sein.

Du hast noch Fragen?

Füll gerne mein Kontaktformular aus, wenn du gezielte Fragen zur Physiotherapie bei Katzen hast. Durch meine zusätzliche Ausbildung als Katzentrainerin, kann ich dir die Übungen für deine Katze nicht nur zeigen, sondern dich auch Schritt für Schritt richtig anleiten, wie du deine Katze zum Training motivierst und ihr beide am Ball bleibt, weil ihr Spaß am gemeinsamen Training habt.
Wusstest du, dass man auch Katzen erfolgreich an eine Therapie im Wasser gewöhnen kann? Der Auftrieb des Wassers hat einen unglaublich positiven Effekt auf den Genesungs-Verlauf der körperlichen Einschränkungen. Keine andere Methode bietet eine Leichtigkeit, wie nur Wasser dies kann.

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